FALL-WINTER 2026 MODESCHAU

Balmain lädt Sie ein, die erste Kollektion von Antonin Tron zu entdecken.

Jedes Haus ruht auf einem Fundament, und für Antonin Tron, den neuen Kreativdirektor von Balmain, liegen die Grundlagen seines Balmain im Jahr 1945, als Pierre Balmain sein Modehaus in Paris in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen gründete. Sich auf die Ursprünge von Balmain zu besinnen, ist kein Akt der Nostalgie für die Vergangenheit, sondern ein Versuch, in den Archiven zeitgenössische Relevanz und Realität zu finden, die symbolisch für eine lebendige, atmende Gegenwart stehen.

Antonin Tron identifiziert sich mit einem Modehaus, das seiner Ansicht nach von Anfang an eine körperbetonte, architektonische Sichtweise auf die weibliche Form verherrlichte – eine Sichtweise, die eine völlig neue Welt für Frauen widerspiegelte, in deren Mittelpunkt Dynamik, Sinnlichkeit und eine Opulenz standen, die in ihrer Zurückhaltung modern wirkte. Die Herbstkollektion 2026 prägt die fast provokative Erotik des Frühjahrs 1946, die Drapierungstechniken des Frühjahrs 1953 sowie die emanzipatorische Schneiderkunst, die durch Balmains ikonische Pilotenjacke verkörpert wird, die zu einem aerodynamisch anmutenden Leitmotiv der Kollektion geworden ist.

Das Zusammenspiel aus leichteren Schnitten und fließenderen Falten ist ebenso wichtig wie die Betonung der Kraft der Sinnlichkeit und der Sinnlichkeit der Kraft. Antonin Tron begeistert sich für die dunkle Eleganz mit breiten Schultern und die raubtierhafte Sexualität der Heldinnen des Film Noir der 1940er Jahre sowie für ihre geistigen Schwestern aus den Neo-Noir-Filmen der 1980er Jahre. Die Kulisse der Show ist selbst filmisch. Entworfen von der in Berlin ansässigen Architektin Andrea Faraguna, die kürzlich auf der Architekturbiennale in Venedig mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, entwickelt sich die Szenografie von einer nächtlichen Landschaft zu einer lichtdurchfluteten Atmosphäre und läutet damit eine neue Ära für Balmain ein.

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